Die Erzväter und ihre Frauen bekommen eine neue Identität

Wenn es nach der UNESCO geht, wird das Grab der Patriarchen in Hebron bald ”gefährdetes Palästinensiches Kulturerbe”, wobei ihre Bedeutung für das Judentum einfach ignoriert wird. Dort befinden sich Gemäss der Überlieferung die Ruhestätten der drei Erzväter Abraham (daher ist die Stätte wichtig für Juden und Mohammedaner), Isaak und Israel (Jakob), und ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea. So würden diese plötzlich eine ganz neue Identität bekommen …

Vom 2. bis zum 12. Juli 2017 findet dazu in Krakow, Poland, die 41. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO statt. Deswegen ruft die European Coalition for Israel (ECI) die UNESCO im allgemeinen und die Länder des Welterbekomitees ins besondere auf, den kulturellen Krieg gegen Israel zu stoppen. Hier die ganze Nachricht der ECI.

 

Der ECI wurde 2003 gegründet von unter anderem Christen an der Seite Israels / Christians for Israel, und has als Ziel, Christliche Organizationen, Kirchen  und Grassroots Aktivisten verschiedener Hintergrund zu aktivieren …

  • den wachsenden Antisemitismus in Europa zu addressieren
  • für eine ausgewogenere Perspektive auf den verschiedenen Israel-Fragen zu argumentieren
  • die historischen und gesetzlichen Rechte des modernen Staates Israel bekannt zu machen, basiert auf dem Völkerrecht und internationalen Verträgen, wie die San Remo Resolution von 1920
  • die wichtigen Beiträge des jüdischen Volkes, ihrer Kultur und ihrer Werte für die Menschheit anzuerkennen und zu fördern
  • den friedliche Koexistenz zwischen Juden und Arabern in Israel und im Nahen Osten zur unterstützen

Die ECI war nicht die erste Organisation, welche, basiert auf christlichen Werten und auf dem christliche Glauben, Solidarität mit dem jüdischen Volk zum Ausdruck brachte, aber sie setze diese Worte als erste in die Tat um dadurch, dass sie ein Büro in Brüssel öffnete und sich mit den europäischen Institutionen engagiert.

 

Bild: Eine Jüdische Braut betet am Grab der Patriarchen, Quelle: Fotografen Eisenh, Wikimedia CC BY-SA 3.0