Elisjèva als Freiwillige bei Aleh in Israel: ”Ich habe so viel gelernt!”

Vor einiger Zeit machte Israelity einen Auruf für freiwillige Mitarbeiter bei der israelischen Hilfsorganisation Aleh, wo mehrfachbehinderte Kinder ein liebevolles Zuhause finden. Dies als besonderes Erlebnis für Personen, die zum Beispiel eine Auszeit haben oder gerade das Studium beendet haben.

Als Elisjèva (19, links im Bild ganz unten), den Aufruf las, entschloss sie sich sofort, ihre Koffer zu packen. Nun hat sie sechs Wochen als Freiwillige bei Aleh in Negev-Nahalat Eran hinter sich. Vor einigen Tagen ist sie zurück nach Hause geflogen, und konnte wir sie fragen, was sie alles bei Aleh erlebt hat!

Wie kamst auf die Idee als Freiwillige bei Aleh zu Arbeiten?

„Eine Kollegin erzählte mir von ihren Erfahrungen bei Aleh und so wurde ich sehr begeistert! Ich hatte mein Studium fast abgeschlossen und wollte ins Ausland gehen. Ich fand Israel wunderbar und es schien mir schön, Menschen helfen zu können. Nach einem Informationsabend über Aleh war ich überzeugt: dies wollte ich!”

Wie hat es dir gefallen bei Aleh?

„Am Anfang war es nicht leicht mich einzugewöhen bei den Kollegen und bei der Arbeit, aber nach einer kurzen Weile gehörte ich ganz dazu und verstand ich, was von mir erwartet wurde. Die Zeit bei Aleh hat mir sicherlich gut gefallen! Die Arbeit hat mir grosse Freude gemacht, und mit meinen Kollegen war es auch sehr gemütlich. Ich habe viele neue Leute getroffen und habe die Arbeit sehr genossen.”

Wie sahen deine Arbeitstage bei Aleh aus?

„Gegen halb acht morgens begann mein Tag und verbrachte ich meine Zeit mit den gerade aus Bett genommenen Bewohnern. Ich habe ihnen Spiele gegeben und mich zu ihnen gesetzt. Rund halb neun war es Zeit für das Frühstück. Die Bewohner von Aleh sind mehrfachbehindert und deswegen musste ich sie ernähren.”

Es ist eine Erfahrung, die dein Leben bereichert. Ich habe bei Aleh so viel gelernt und haben es wirklich genossen! Man gibt Liebe, aber man bekommt es auch zurück.

„Nach dem Frühstück gingen die Bewohner für Tagesaktivitäten zum Takuza, obwohl mehrere Bewohner im Haus geblieben sind. Also bin ich fast immer im Haus geblieben, um bei den Bewohnern zu sitzen und mit ihnen spielen, insofern das möglich war. Nachmittags gab es erst Mittagsessen und nachher war ich frei. Am Sabbat war das Program oft anders und machten wir einen kleinen Ausflug mit den Bewohnern.”

Hast du noch Zeit gehabt, etwas von Israel zu sehen?

„Sicher! Die Arbeitstage dauerten bis zwei Uhr nachmittags, danach gab es Zeit irgendwo hin zu gehen. Ausserdem hat man Anspruch auf zwei freie Tage in der Woche und zusätzlich zwei Urlaubstage im Monat. Es gab also genügend Zeit Israel zu erforschen. Unser lieber Niederländischer Nachbar Peter-Paul hat uns ab und zu begleitet um schöne Orte in Israel zu besuchen.”

Warum empfehlst du anderen auch Freiwilligenrbeit bei Aleh zu machen?

„Es ist eine Erfahrung, welche dein Leben bereichern wird. Ich habe bei Aleh so viel gelernt und habe es wirklich genossen! Man gibt Liebe, aber man bekommt es auch zurück. Du lernst kleine, wichtige Dinge im Leben unterscheiden, und dich selber ausser Acht zu lassen für jemanden der dich wirklich braucht.”

Etwas für dich?

In diesen Sommer sucht Aleh weitere Freiwillige. Ist dies etwas für dich? Besuche aleh-israel.de/freiwilligendienst/ für weitere Informationen!

Du kannst die Arbeit der Aleh auch finanziel unterstützen, siehe www.israelaktuell.ch/spenden

Im Bild siehst du Elisjèva mit zwei anderen Aleh Freiwilligen