Schweiz plant Holocaust Gedächtnis App

Die Opfer des Holocaust dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Dieses Ziel verfolgen weltweit 31 Mitgliedstaaten im Rahmen der “International Holocaust Remembrance Alliance” (IHRA). Am 7. März übernahm die Schweiz für ein Jahr deren Vorsitz.

Dies gestaltet sich zunehmend schwierig. Jahr für Jahr sinkt die Zahl der betagten Holocaust-Überlebenden, die jungen Menschen von Angesicht zu Angesicht berichten können. Dabei sind es gerade die persönlichen Begegnungen mit den Verfolgten, die Schüler fesseln und nachhaltig beeindrucken. Die Vermittlung des Holocaust muss damit neue Wege finden.

Die Schweiz will dies während ihrer Präsidentschaft unter anderem mit der neu entwickelten App “Fliehen vor dem Holocaust” tun. In der digitalen Anwendung können die Nutzer in das Leben von vier Verfolgten eintauchen. Deren Schicksale werden anhand zahlreicher Multimedia-Tools mit Leben gefüllt und greifbar.

Quelle: www.swissinfo.ch